Spritkosten-Rechner
Pendlerkosten monatlich & jährlich berechnen – mit Elektro-Vergleich und Pendlerpauschale 2026.
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Pendlerpauschale & Steuer
⛽ Kraftstoffkosten
🧾 Pendlerpauschale & Steuer 2026
💡 Netto-Jahreskosten nach steuerlicher Erstattung
Die steuerliche Erstattung ist keine direkte Auszahlung, sondern eine Reduzierung der Einkommensteuer. Negative Netto-Kosten bedeuten: Das Finanzamt erstattet mehr als die reinen Kraftstoffkosten betragen.
Häufige Fragen
Die Formel ist: Entfernung (einfach) × 2 × Verbrauch (L/100 km) ÷ 100 × Kraftstoffpreis × Arbeitstage im Monat. Für monatliche Kosten rechnet man üblicherweise mit 18–19 Arbeitstagen. Dieser Rechner übernimmt die Berechnung automatisch auf Basis der jährlichen Arbeitstage abzüglich Homeoffice-Tagen.
Ab dem 1. Januar 2026 gilt einheitlich 0,38 Euro pro Entfernungskilometer – bereits ab dem ersten Kilometer. Bisher galt für die ersten 20 Kilometer ein Satz von nur 0,30 Euro, der erhöhte Satz von 0,38 Euro galt erst ab dem 21. Kilometer. Diese Staffelung entfällt seit 2026 vollständig. Vor allem Pendler mit kurzen und mittleren Arbeitswegen profitieren von der Vereinheitlichung.
Die Pendlerpauschale mindert das zu versteuernde Einkommen. Die tatsächliche Steuerersparnis ergibt sich aus dem Betrag der Pendlerpauschale, der über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro hinausgeht, multipliziert mit dem persönlichen Grenzsteuersatz. Wer weitere Werbungskosten hat, die den Pauschbetrag bereits übersteigen, profitiert von der vollen Pauschale. Dieser Rechner zeigt die geschätzte Erstattung für verschiedene Grenzsteuersätze.
Ob sich ein Elektroauto lohnt, hängt von Entfernung, Verbrauch und den lokalen Strom- bzw. Kraftstoffpreisen ab. Bei typischen Verbräuchen (7,5 L/100 km Benzin vs. 18 kWh/100 km Elektro) und Durchschnittspreisen sind die reinen Fahrtkosten beim Elektroauto deutlich niedriger. Hinzu kommen jedoch Anschaffungskosten. Dieser Rechner zeigt den jährlichen Kostenunterschied im Betrieb, ohne Anschaffungskosten zu berücksichtigen.
Ja. Für jeden Tag, an dem ausschließlich im Homeoffice gearbeitet wird, kann eine Homeoffice-Pauschale von 6 Euro pro Tag angesetzt werden, maximal 1.260 Euro pro Jahr (210 Tage). An diesen Tagen entfällt die Pendlerpauschale, da keine Fahrt zur Arbeitsstätte stattfindet. Beide Pauschalen zählen zu den Werbungskosten und wirken sich steuerlich aus, sobald die Werbungskosten insgesamt den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro übersteigen.
Spritkosten berechnen – was Pendler 2026 wissen müssen
Wer regelmäßig zur Arbeit fährt, gibt einen erheblichen Teil seines Einkommens für den Arbeitsweg aus. Kraftstoffpreisschwankungen machen die echten Jahreskosten schwer greifbar. Dieser Rechner schlüsselt die tatsächlichen monatlichen und jährlichen Kosten auf – und zeigt, wie viel das Finanzamt über die Pendlerpauschale 2026 zurückerstattet.
Die neue Pendlerpauschale 2026 einfach erklärt
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland einheitlich 0,38 Euro pro Entfernungskilometer – vom ersten Kilometer an. Das bisherige Stufenmodell (0,30 €/km für die ersten 20 km, 0,38 €/km ab km 21) entfällt. Die Berechnung ist damit einfacher: einfache Strecke × 0,38 € × tatsächliche Bürotage. Die Pauschale reduziert das zu versteuernde Einkommen und wirkt sich steuerlich erst aus, wenn die gesamten Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro überschreiten.
Verbrenner vs. Elektro: Was ist günstiger für den täglichen Arbeitsweg?
Die reinen Fahrtkosten liegen beim Elektroauto in der Regel deutlich unter denen eines Verbrenners. Bei 30 km einfacher Strecke, 220 Bürotagen, 7,5 L/100 km (1,75 €/L) und 18 kWh/100 km (0,32 €/kWh) ergeben sich ca. 693 € Spritkosten vs. ca. 380 € Stromkosten pro Jahr – ein Unterschied von rund 313 € jährlich. Die Anschaffungskosten des Fahrzeugs sind dabei nicht berücksichtigt. Pendler sollten beide Seiten in ihre Gesamtkalkulation einbeziehen.